Cool Cases

Willkommen im Cool Cases Übersichtsbereich. Hier werden "coole Gehäuse" gezeigt und zwar von 1998 bis zum heutigen Tag. Damit es auf dieser Seite übersichtlich bleibt, gibt es die Details zum jeweiligen System und Aufbau auf eigenen Seiten. Klicke hierfür in der Navigation auf "Cool Cases" und danach auf den gewünschten Bericht oder benutze den Link am Ende der jeweiligen Kurzbeschreibung. Leider konnte ich nicht mehr alle Bilder in Originalgröße finden, daher bitte um Nachsicht wegen der teilweise kleinen Auflösung. Aber auch hier sei nochmal erwähnt, zur damaligen Zeit war eine Bildschirmauflösung von 1.280 x 1.024 bzw. 1.600 x 1.200 Pixel das obere Ende der Fahnenstange. WQHD oder gar 4K aufgelöste Bildschirme gab es erst 10 bis 15 Jahre später.


DaemoN1000 & DaemoN2000


Alles begann im Jahr 1998 als ich meinen ersten PC mit Unterstützung meines damaligen Chefs finanziert habe. Man muss sich vorstellen zu der Zeit kostete ein Rechner noch ein halbes Vermögen. Und wenn man nach dem Schulabschluss mit seinem ersten Job begonnen hat war das ordentlich viel Schotter.

Leider kann ich mich nur noch vage an meinen ersten Rechner mit der Bezeichnung DaemoN1000, erinnern. Es war mein erster und einziger bereits fertig zusammengebauter PC, ein Fujitsu-Siemens mit AMD Prozessor. Dazu gab es einen 17 Zoll CRT Monitor. Vermutlich hat eine 3dfx Voodoo 1 Diamond 3D als erste 3D-Beschleunigungskarte ihren Dienst verrichtet, könnte aber auch bereits eine Voodoo 2 gewesen sein. Weitere Informationen zum PC weiß ich leider nicht mehr. Auch die erste Modifikation mit der Bezeichnung DaemoN2000 habe ich bedauerlicherweise nicht dokumentiert. Die CPU wurde auf einen Intel Pentium 200 MMX aufgerüstet und eine 3dfx Voodoo 2 3D-Beschleuningungskarte mit 12 MB V-RAM eingebaut die später auf ein SLI-System aufgerüstet wurde. Auch war ich kurzzeitig im Besitz einer 3dfx Voodoo 5 5500, die letzte produzierte Grafikkarte von 3dfx (die Voodoo 5 6000 kam nie offiziell in den Handel) bevor das Unternehmen im Dezember 2000 von nVidia aufgekauft wurde. Eine weitere Aufrüstung war ein 19 Zoll CRT Monitor von Belinea.


   


Es gibt immerhin noch drei überlieferte Bilder des DaemoN2000 oder auch "Hummel" genannt. Das Gehäuse wurde von HooN (damals noch mit Nicknamen Nepo) lackiert, ebenso das Unreal "U" von Hand in die Seitenwand geschnitten! Durch eine rote Beleuchtung im Inneren des Gehäuses, kam ein richtig cooler Effekt zustande. So hat es bei mir angefangen mit dem Case-Modding.


DaemoN3000


Erst beim dritten PC-System genannt DaemoN3000, habe ich umfangreich Hardware und Aufbau dokumentiert. Das war im Frühjahr 2004. Mit diesem Rechner haben bei mir gleich zwei Ereignisse Premiere gefeiert: es war mein erster komplett selber zusammengebauter PC und ein wassergekühlter noch dazu. Selbst das Gehäuse haben wir umfangreich modifiziert. Die Front wurde überarbeitet und ein Sichtfenster in die Seitenwand geschnitten. Für den Transport haben wir noch zwei Haltegriffe an der Oberseite des Gehäuses montiert. Und diese Griffe waren Gold Wert denn zur damaligen Zeit gab es noch kein Breitbandinternet und wir haben uns regelmäßig auf LAN-Partys getroffen. Der knapp 30 Kilogramm schwere DaemoN3000 hätte ohne diese Griffe kaum transportiert werden können!


   


DaemoN3000 wurde insgesamt drei Mal umgebaut. Zuerst war nur die CPU wassergekühlt, später kamen dann noch die GPU und Festplatten dazu, außerdem wurde der Lüfter auf der Northbridge entfernt und diese passiv gekühlt. Die ganze Geschichte gibt es hier.


The Cube


Vermutlich um etwa dieselbe Zeit hat Stefan seinen "Cube" gebaut. Ein nahezu quadratisches Gehäuse, einem BORG Schiff ähnelnd, mit extremen Wasserkühlkomponenten. Ein echtes Highlight und mit Top Hardware ausgestattet.


   


Bilder sagen mehr als Worte war wohl das Motto von Stefan denn allzu viel Text wurde mir nicht geliefert ... aber das ist auch nicht nötig denn die Bilder überzeugen auch ohne glorreiche Reden. Den Detailbericht findest du hier.


Monolith & Shuttle PC


Per Zufall bin ich über zwei weitere Projekte von Stefan auf einer meiner Sicherungs-CDs gestolpert (ja so ist es, richtig schön oldschool auf CD gesicherte Bilder) und zwar fand ich da eine .zip Datei mit Namen Monolith.zip und da fand ich ein paar interessante Bilder. In dieser Datei fanden sich auch noch Bilder vom angekündigten wassergekühlten Shuttle PC.


     


Die Bilder wurden im Februar/März 2006 aufgenommen. Leider gibt es keine weiteren Aufzeichnungen vom Aufbau oder eine Hardwareliste. Egal, die Bilder sind dennoch cool und daher gibt es hier ein paar Eindrücke von Stefan's Monolith und Shuttle PC.


PC2007


Im Jahr 2007 hat sich Canpo an ein herausforderndes Projekt gemacht. Er hat ein G5 Gehäuse so umgebaut dass konventionelle Hardware verbaut werden konnte. Als CAD Spezialist hat er alles notwendige selbst entworfen und gefertigt.


   


Knapp ein Jahr lang war Canpo mit dem Projekt beschäftigt, dafür ist das Ergebnis umso beeindruckender geworden. Für den Laien mag es sich vielleicht unspektakulär anhören aber um in ein Apple-Gehäuse andere, als speziell von Apple vorgesehene Hardware zu verbauen ist schon gewaltig da in diesem Fall keine Standardhalterungen mehr passen. Das proprietäre Apple System ist mit nichts anderem kompatibel. Canpo hat ausführlich dokumentiert warum es unbedingt ein G5 Gehäuse sein musste und was dafür alles notwendig war. Hier gibt es den vollständigen Bericht.


DaemoN4000


Knapp 5 Jahre später im Herbst 2008 gab es dann auch für mich wieder neue Hardware und nach DaemoN3000 folgte DaemoN4000. Im Gegensatz zum Vorgänger entschied ich mich wieder für eine Luftkühlung. Eine Wasserkühlung ist toll und bekommt auf LAN-Partys immer wieder Anerkennung. Es ist aber auch ein sehr unflexibles System denn wassergekühlte Komponenten lassen sich nicht einfach so austauschen. Und selbst wenn derselbe Kühler auch für die neue Hardware verwendet werden konnte, war es jedes Mal notwendig die Wasserkühlung trocken zu legen und danach wieder eine Dichtheitsprüfung zu machen. Außerdem benötigen auch Radiatoren Lüfter und von daher erspart man sich zumindest was die Geräuschentwicklung betrifft nicht allzu viel.


   


Zu der Zeit waren es noch speziell die Grafikkarten-Luftkühlungen die das Nadelöhr darstellten denn während es für die CPU bereits recht gute und auch leise Luftkühlungen gab, röhrte auf Grafikkartenplatinen noch ein lauter 40 oder 50 mm Lüfter der nur durch hohe Drehzahlen die Wärme im Stande war abzuleiten. Doch genug an dieser Stelle. Wenn dich die ganze Geschichte interessiert, gibt es diese hier.


DaemoN5000


Das Upgrade auf DaemoN5000 habe ich im Sommer 2012 für das neue MMORPG "The Secret World" gemacht welches ich dann fast 5 Jahre lang gespielt habe. Da für den Aufbau von DaemoN5000 dasselbe Gehäuse wie bei DaemoN4000 zum Einsatz kam, gibt es nur ein paar wenige Bilder von der neuen Hardware.


   


Wie man sieht fehlt auf den ersten Bildern die Grafikkarte. Da ich die Grafikkarte durchschnittlich alle 3 Jahre wechsle, war die aufgerüstete Grafikkarte von DaemoN4000, eine Gainward GTX 560 Ti GS zu Beginn noch gut genug denn die Asus R9 280X DirectCU II Top wurde erst im Dezember 2013 aufgerüstet. Später, im Herbst 2015 folgte dann noch die Aufrüstung auf eine Sapphire R9 390 Nitro Tri-X OC von der ich aber offensichtlich keine Bilder gemacht habe. Leider gibt es vom Aufbau von DaemoN5000 keine weiteren Bilder sondern lediglich eine kurze Beschreibung und Aufstellung der Hardware welche du hier nachlesen kannst.


DaemoN6000


Nach dem bisher längsten Intervall von fast fünfeinhalb Jahren, folgte im November 2017 das Upgrade auf DaemoN6000. Nachdem das alte Gehäuse nun 10 Jahre seinen Dienst verrichtet und es sich noch dazu ergeben hat DaemoN5000 als komplettes System weiterzugeben, kam für DaemoN6000 neben rundum neuer Hardware auch ein neues Gehäuse zum Einsatz.


   


Da kein unbegrenztes Budget zur Verfügung stand, war das Preis-/Leistungsverhältnis wichtig. Nach längerer Recherche konnte sich der be quiet! Silent Base 600 Midi-Tower durchsetzen und die Entscheidung habe ich auch beim Einbau der Hardware nicht bereut. Durch das hervorragende Kabelmanagement welches dieses Gehäuse bietet, war DaemoN6000 der bisher am schönsten verkabelte PC den ich hatte. Bei der Hardware setzte ich wieder auf bekannte Marken die mich schon in der Vergangenheit nicht enttäuscht haben und doch gab es hier und da ein paar Veränderungen. Wie und warum es dazu kam habe ich hier ausführlich beschrieben.